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USK Karl Utz Sondermaschinen GmbH freut sich über gut gefüllte Auftragsbücher und geht neue Wege in der Personalpolitik
USK blickt auf ein schwieriges letztlich aber erfolgreiches Jahr 2015 zurück.
Nach guter Auftragslage in den vorangegangen Jahren gestaltete sich das Jahr 2015 deutlich verhaltener. Aber besonders im letzten Quartal konnten mehrere Großaufträge gewonnen werden, die dem Unternehmen in Summe einen hervorragenden Auftragseingang brachten und bis ins Jahr 2017 eine Grundauslastung gewährleisten.
Das Auftragshoch der Vorjahre wirkte nach: Viele komplexe Großaufträge wurden 2015 realisiert und brachten den Montagetechnik-Spezialisten immer wieder an die Auslastungsgrenze.
Die derzeit rund 360 Mitarbeiter an den Standorten Limbach-Oberfrohna/Sachsen und Korb/Baden-Württemberg hatten alle Hände voll zu tun, um die Maschinen und Anlagen für den anspruchsvollen Kundenkreis insbesondere aus dem Automobilzuliefersektor zu realisieren. Denn trotz intensiver Bemühungen, konnte der gestiegene Personalbedarf nicht immer gedeckt werden. Auslastungsspitzen konnten nur durch das Hinzuziehen von Fremdpersonal und zahlreiche Überstunden der Stammbelegschaft gedeckt werden. Trotzdem kam es bei einigen Projekten zu Verzögerungen bei der Auftragsrealisierung.
Um hier zukünftig besser aufgestellt zu sein, hat die Geschäftsführung Ende des vergangenen Jahres ein neues Mitarbeiterpaket vorgestellt, dass zum 1. Januar 2016 in Kraft getreten ist. Dieses sieht unter anderem ein flexibles Arbeitszeitmodell vor. Damit wird das Unternehmen den Anforderungen nach einer guten Vereinbarkeit von Beruf und Familie noch mehr gerecht. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben nun die Möglichkeit, Arbeitsbeginn und –ende unter Berücksichtigung betrieblicher Erfordernisse und im Rahmen einer Kernarbeitszeit individuell zu gestalten. Ein weiterer interessanter Baustein dieses Mitarbeiterpaketes ist eine deutlich attraktivere Entlohnung der Beschäftigten, insbesondere im Bereich der Neueinsteiger und der jungen Mitarbeiter.
„Wir sind überzeugt, dass USK mit diesen Verbesserungen ein noch attraktiverer Arbeitgeber in der Region geworden ist. Die Einführung der interessanten Neuerungen kommt zum Start ins neue Jahr gerade rechtzeitig, um erforderliche Einstellungen, die aufgrund des starken Auftragseingangs gegen Ende des Vorjahres nötig geworden sind, zu erleichtern.“ So Gerhard Glanz, Vorsitzender der Geschäftsführung von USK.
Bis zu 50 neue Mitarbeiter möchte das Unternehmen im 1. Halbjahr 2016 einstellen und so die 400er Marke an Arbeitnehmern erstmals überschreiten. Dabei werden Maschinenbau- und Elektroingenieure ebenso gesucht wie Anlagenprogrammierer, Industriemechaniker und -elektroniker. Allerdings, so betont Glanz selbstbewusst „nur die Besten sind die Richtigen für uns!“