Limbach-Oberfrohna, 31.03.2014: Die zur Utz-Gruppe gehörende USK Karl Utz Sondermaschinen GmbH hat heute in Anwesenheit des Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen, Stanislaw Tillich, einen neuen Standort in Limbach-Oberfrohna bei Chemnitz feierlich eröffnet. Das international tätige Anlagen- und Maschinenbauunternehmen fertigt hier Sondermaschinen, insbesondere komplexe Montageanlagen, für Kunden in der ganzen Welt.
"Mit dieser Investition stellen wir die Weichen für weiteres Wachstum", betont Thilo Utz, geschäftsführender Gesellschafter der USK. „Unsere Maschinen sind weltweit stark nachgefragt. Mit unserem neuen Standort verschaffen wir uns im internationalen Geschäft wichtige Wettbewerbsvorteile. So können wir unsere nun 24-jährige Erfolgsgeschichte in Limbach-Oberfrohna weiter fortsetzen."
Stanislaw Tillich, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, erklärt: „Die Investition der USK in Limbach-Oberfrohna unterstreicht die hohe Attraktivität des Industriestandorts Sachsen. Ich freue mich, dass es allen Beteiligten – der USK, der Wirtschaftsförderung Sachsen und der Stadt Limbach-Oberfrohna – gelungen ist, dieses Projekt auf den Weg zu bringen. So schaffen wir Arbeitsplätze mit Zukunft im und für den Freistaat. Der Erfolg von USK und vielen anderen Firmen im Freistaat macht eines deutlich: Unser sächsisches Know-how ist in der ganzen Welt gefragt. Und deshalb ist es auch weiter unser Ziel, dass Unternehmen hier in Sachsen wachsen können."
Insgesamt wurden bisher 7 Millionen Euro in das neue Betriebsgelände investiert, weitere Investitionen von 4 Millionen Euro sind geplant. Das Gebäude schafft modernste Rahmenbedingungen, um komplexe Montage-Anlagen für die Kunden zu konstruieren und komplett aufzubauen. Durch die Zusammenlegung von bislang auf drei Gelände verteilten Standorten werden logistische Vorteile erschlossen und die Effizienz der Abläufe erhöht. Durch die technisch hochwertige Ausrüstung und Infrastruktur können die Sondermaschinen nun deutlich schneller geplant, konstruiert und gefertigt werden. Für einen zweiten Bauabschnitt wurde die Planung bereits erstellt, dieser kann bei Bedarf sehr schnell gestartet werden.
„Wir haben hier in Limbach-Oberfrohna nun beste Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeiter", betont USK-Geschäftsführer Holger Kühne. „Es geht auch darum, die besten Köpfe für uns zu gewinnen. Wir gehören bereits jetzt zu den sehr aktiven Ausbildungsbetrieben der Region und werden als Arbeitgeber nun noch attraktiver."
Informationen zum Neubau der Betriebsstätte
Das erfolgreiche Unternehmenswachstum der USK Karl Utz Sondermaschinen GmbH stößt schon seit längerem an Kapazitätsgrenzen. Die beiden Standorte An der Hopfendarre und in der Bahnhofstraße in Limbach-Oberfrohna reichen für die gegenwärtig über 300 Mitarbeiter am Standort Sachsen nicht mehr aus. So wurden zuletzt insgesamt drei Mietobjekte in Limbach-Oberfrohna, in Rossau und in Chemnitz betrieben.
Daher war es für Familie Utz als Firmeninhaber und Geschäftsführer Holger Kühne ein erklärtes Ziel, Logistik und Handling nicht nur kostengünstiger, sondern vor allem die Arbeit der Mitarbeiter effizienter zu gestalten. 2013 fiel die Entscheidung für einen Firmenneubau. Es ist nach der Errichtung der Firmengebäude An der Hopfendarre im Jahr 1999 und in der Bahnhofstraße im Jahr 2003 das dritte Neubauvorhaben der Firma USK in Limbach-Oberfrohna. Dazwischen lagen Erweiterungen an den bestehenden Objekten an der Hopfendarre, die Errichtung einer zweiten Montagehalle 2006 sowie die Erweiterung des Bürogebäudes 2008.
Seit dem ersten Spatenstich im Juli letzten Jahres entstanden im Gewerbegebiet Süd in Limbach-Oberfrohna (Johann-Esche-Str.) durch das Bauunternehmen Köster GmbH auf einer Grundstücksfläche von insgesamt ca. 43.000 Quadratmetern zunächst in einem ersten Bauabschnitt ein zweigeschossiges Verwaltungsgebäude sowie eine Montagehalle mit 4.200 Quadratmetern. Eine Erweiterung in einem 2. Bauschritt um nochmals 4.000 Quadratmeter ist möglich, auch danach ist noch Raum für weiteresWachstum.
In der neuen Fertigungshalle werden alle Montagearbeiten und Bereitstellungen der bisherigen drei Mietobjekte gebündelt und Teile des Fachbereichs „ngineering" in das neue Verwaltungsgebäude integriert.
Mit einer Investitionssumme von insgesamt rund 11 Millionen Euro, davon 7 Mio. EUR im bisherigen Bauabschnitt, ist die Firmenerweiterung ein klares Bekenntnis der Utz-Gruppe zum langfristigen Verbleib des Unternehmens am Standort Limbach-Oberfrohna.